Informationen zum Informatikunterricht 

Jahrgangsstufen 7/8

 

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird Informatik für alle Schülerinnen und Schüler mit einer Wochenstunde unterrichtet.

In Klasse 7 zielt das erste Thema „Einführung in die Nutzung von Computern“ darauf, dass die Schülerinnen und Schüler den Computer-Arbeitsplatz kennenlernen. Sie sollen erfolgreich Grundfunktionen des Betriebssystems zur Arbeit mit Dateien anwenden können und sie erhalten einen Einblick in die zur Verfügung stehende Standardsoftware.

Im zweiten Thema „Informationsbeschaffung und -austausch über Datennetze“ werden die Schülerinnen und Schüler an den gezielten und kritischen Gebrauch des Internets als Medium zur Informationsgewinnung, -darstellung und -übermittlung herangeführt.

 

Der Unterricht in Klasse 8 beginnt mit dem Thema „Grundlagen der Informationsverarbeitung“. Hier setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen und historischen Aspekten der Datenverarbeitung auseinander und beurteilen die Auswirkungen des Einsatzes von Datenverarbeitungsanlagen. Die Schülerinnen und Schüler sollen anschauliche Vorstellungen vom Begriff Information entwickeln und lernen die grundlegenden Voraussetzungen für die Kommunikation des Menschen mit dem Computer kennen. Sie erkennen, wie weit der einzelne Bürger durch Gebrauch und möglichen Missbrauch der Datenverarbeitung betroffen ist.

Ein weiteres Thema ist „Grundlagen der Hardware“. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundstruktur und die prinzipielle Arbeitsweise eines Digitalrechners kennen. Sie  wissen um die Einsatzmöglichkeiten und -grenzen externer Speichergeräte und können Speichermedien zur Nutzung vorbereiten. Zu den einzelnen Geräte und Baugruppen werden Grundvorstellungen bezüglich Aufbau und Funktion vermittelt.

Abschließend wird das Thema „Arbeit mit Anwendersoftware“ behandelt. Die Schülerinnen und Schüler erwerben darin grundlegendes Verständnis für die Arbeit mit Software und können Anwendersoftware elementar anwenden. Sie erkennen die Einsatzfelder für Standardsoftware. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Grundkenntnisse zur Handhabung von Anwenderprogrammen und kennen wichtige Programmsteuerbefehle und typische Steuerbefehlsfolgen. Sie können Nachschlagetechniken nutzen (Handbuch, Hilfsfunktionen bei Anwendungsprogrammen) und erwerben Verständnis für wichtige Fachbegriffe der Anwendersoftware.

 

 

Jahrgangsstufe 9

 

In Jahrgangsstufe 9 wird das Fach Informatik für alle Schülerinnen und Schüler mit zwei Wochenstunden erteilt.

 Erstes Thema in Klasse 9 ist „Tabellenkalkulation“. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, einfache Kalkulationstabellen selbständig zu erstellen sowie Datenreihen in Diagrammen darzustellen. Indem die Schülerinnen und Schüler Kalkulationstabellen entwerfen und schließlich anwenden, entwickeln sie ihre Fähigkeiten im planmäßigen Arbeiten weiter. Während der Formulierung und Eingabe von Formeln vervollkommnen die Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten im Gebrauch der mathematischen Symbolsprache und ihre Umsetzung in Lösungsalgorithmen. Die theoretische Wissensvermittlung konzentriert sich auf typische Lösungsverfahren und Vorgehensweisen. Mit Hilfe der verschiedenen Nachschlagetechniken sollten die Schülerinnen und Schüler einfache Probleme selbst lösen.

 

Das zweite Thema in Klasse 9 ist „Strukturierte Programmierung“. Die Schülerinnen und Schüler werden mit den Grundlagen der strukturierten Programmierung vertraut gemacht und erlernen den Umgang mit einer Programmiersprache. Gegenwärtig wird mit den Entwicklungsumgebungen DELPHI und C# gearbeitet.  Typische Elemente und grundlegende Strukturen einer problemorientierten Programmiersprache werden erarbeitet.

 

 

Jahrgangsstufe 10

 

In Jahrgangsstufe 10 wird das Fach Informatik für alle Schülerinnen und Schüler mit zwei Wochenstunden erteilt.

 

Das erste Thema „Strukturierte Programmierung“ knüpft an Klasse 9 an. Das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für den hierarchischen Aufbau eines Softwareprojekts mittels Auszeichnung von Klassen mit ihren Methoden und Attributen wird an einfachen Beispielen gefördert. Zunehmend sollen die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, selbständig Probleme zu analysieren, Lösungsstrategien zu entwickeln, diese in Software umzusetzen, zu testen und zu verifizieren.

 

 

Qualifikationsphase

 

Als Profilfach wird Informatik vierstündig unterrichtet, als Wahlpflichtkurs zweistündig.

 

Ziel des Informatik-Unterrichts in der Qualifikationsphase ist es, dass die Schülerinnen und Schüler durch vielfältige geistige Tätigkeiten und praktische Arbeiten mit Informatiksystemen ein anwendungsbereites Wissen im Umgang mit digital dargestellten Informationen und die Beherrschung von Informatiksystemen als unverzichtbare Ergänzungen der traditionellen Kulturtechniken erwerben. Zu diesen zählen

  • die Beschaffung von Informationen,
  • die Darstellung von Informationen in maschinell verarbeitbaren Zeichen (Daten),
  • die maschinelle Verarbeitung und Verteilung der Daten und
  • die Gewinnung neuer Informationen durch Interpretation der gewonnenen Daten, die zusammen mit dem Vorwissen zu neuem Wissen führt.

 

Diese Ziele werden inhaltlich mit den folgenden Themenbereichen untersetzt – im Wahlpflichtkurs exemplarisch, im Profilkurs vertiefend.

Zunächst wird im Themenbereich „Objektorientierte Modellierung / Programmierung“ der Klassenaufbau erweitert und systematisiert. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Klassen und leiten Klassen ab. Damit sind Voraussetzungen geschaffen, um die Themen „Sortieren“ und „Listen und Bäume“ erfolgreich bearbeiten zu können. Das Thema „Digitaltechnik“ vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den grundlegenden Aufbau eines Informatik-Systems mithilfe von Schaltnetzen und Schaltwerken bis zum von-Neumann-Rechner. In der „Theoretischen Informatik“ lernen die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen Automatenmodellen und formalen Sprachen kennen und sie untersuchen die Grenzen dessen, was ein Computer kann. Das Thema „Datenbanken“ macht die Schülerinnen und Schüler mit Entwurfsmethoden wie Entity-Relation-Modellen und Abfragesprachen (SQL) vertraut.

Anmeldung

Joomla templates by a4joomla