Am 5.11. fand die gemeinsame Veranstaltung aller Religions- und Ethikkurse der Jahrgangsstufe 10 statt, auf der größtenteils auf Englisch gesprochen wurde.
Anfangs ging es um grundlegende Begriffe wie Geschlechtsdysphorie (die Person fühlt sich ihrem biologischen Geschlecht nicht zugehörig) oder Transidentität. Zohar Lioz- Aviv erzählte von dem schweren Weg, anderen mitzuteilen, in Zukunft „Er“ statt „Sie“ zu sein, von der Hormontherapie und der folgenden Operation. Als Musiker hat er seine Erlebnisse verarbeitet  
 
 
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Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen, die sie stellen konnten. Auch wenn die meisten Menschen sich dem bei der bei der Geburt festgestellten Geschlecht zugehörig fühlen, betrifft das Thema uns alle. Besonders wichtig war daher der Fokus auf unsere Sprache, mit der man oft unbewusst Transgender verletzen kann. So kann es hilfreich sein, bei einer neuen Klasse oder einem neuen Kurs die Jugendlichen zu fragen, wie sie angesprochen werden wollen oder - wo es möglich ist - statt von Männern und Frauen von „Menschen“ zu reden.
 
J. Härtig
 
 
 

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